MBW Modellbahnwelt

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Man schrieb das Jahr 1987: Im Dezember erschien die Null-Nummer von „Bahn & Modell“. „Vater“ dieser Publikation war der leider viel zu früh verstorbene Michael Meinhold, langjähriger Chefredakteur der „Miba“. Schade, dass bereits drei Jahr später das „Aus“ für „Bahn & Modell“ kam. In der Schweiz versuchte Christian Zellweger sein Glück mit der „Eisenbahn-Zeitschrift“, abgekürzt EZ, mit dem Untertitel „Schweizer Eisenbahn-Zeitschrift Vorbild & Modell“. Die heute so erfolgreiche Schweizer „Loki“ entstand durch Zusammenlegung der „Modell-Eisenbahn“ mit dem neuen Magazin von Christian Zellweger, der als Herausgeber ausschied. Und dann war da noch dieser Franz Steiner aus Bregenz, der schon in jungen Jahren die „Eisenbahn“, damals aus dem Ployer-Verlag, „verschlang“ (die „Eisenbahn“ wurde ursprünglich vom Ersten österreichischen Eisenbahn-Modellbau-Klub“ gegründet). Besonders die Modellbahnberichte hatten es ihm angetan. Doch diese wurden im Laufe der Jahre immer spärlicher und konzentrierten sich immer mehr auf Neuheitenvorstellungen, lange Zeit unter Ausschluss der „Kleinbahn“, die als Spielzeug abgetan wurde und vor den Augen der Modellbahn-Päpste von damals nicht bestehen konnte. So entstand die „Drehscheibe – Österreichs Modellbahnwelt“. Ziel war und ist es, alle jene journalistisch zu unterstützen, die österreichische Modellbahn leben, als Produzenten, Clubs und Modellbahnfreunde. Anfangs viel belächelt und nicht ernst genommen, hat sie aber als einzige der drei Neugründungen bis heute überlebt.

Kennengelernt hatten sich die drei „Gründerväter“ übrigens im Gründerjahr 1987 anlässlich einer Pressefahrt nach München, wo eine neue Schlafwagengeneration für die drei Bahnverwaltungen DB, ÖBB und SBB (DACH) vorgestellt wurde.

Wegen der Namensgebung „Drehscheibe“ gab es Urheber-Rechtsprobleme mit der „Drehscheibe“ aus Deutschland. Also trat anstelle der „Drehscheibe“ der Untertitel „Modellbahnwelt“ und unter diesem Titel erscheint die österreichische Modellbahnzeitschrift bis heute. Aus einem dünnen Blättchen mit 36 Seiten, fast ausschließlich in S/W, hat sich im Lauf der Jahre die Zeitschrift entwickelt, wie man sie heute kennt. Möglich war das nur weil damals, wie heute, die MBW als Non profit-Unternehmen geführt wird, Autoren und Fotografen auf Honorare verzichten, kein eigenes Sekretariat, keine eigene Abo-Verwaltung keine technische Redaktion und keine Redakteure bezahlt werden müssen und der Vertrieb an den Zeitschriftenhandel über Pressevertriebe abgewickelt wird. Ein Null-Summen-Spiel, das gerade die Druckkosten abdeckt. Wovon der „Verleger und Herausgeber“ lebt? Von seiner Pension. Hoffentlich verständlich, dass der Telefonanschluss nur sehr sporadisch besetzt ist und das Service natürlich nicht mit einem professionellem Verlag mithalten kann.

Wie heißt es aber so schön: Modellbahn soll Spaß machen und unter diesem Motto erscheint die MBW heute und hoffentlich auch noch morgen.

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